Webentwickler können sich an privaten Akademien und Hochschulen weiterbilden und nehmen diese Chance meist auch wahr, denn kaum ein Bereich ist so schnelllebig wie das Internet. Dafür sind Webentwickler in einem absoluten Zukunftssektor tätig, die Webentwicklung für Kunden zählt zu den Aufgabengebieten mit dem derzeit größten Wachstumspotenzial im IT-Bereich.

Trends, die Webentwickler kennen sollten

Aktuelle Trends benennen Webentwickler mit der permanenten Weiterentwicklung von CMS (Content Management Systemen) wie etwa der Pluginentwicklung für WordPress, des Weiteren mit dem Responsive Webdesign, an dem kein Unternehmen mehr vorbeikommt, das seine Seiten auch auf mobilen Endgeräten plausibel dargestellt haben möchte. Beim Responsive Webdesign fragt die Webseite das Endgerät ab und öffnet dann je nach der möglichen Bildschirmdarstellung auf einem Desktop-PC, einem Tablet oder Smartphone. Ein darüber hinausgehender Trend fokussiert beim Webdesign auf „Mobile First“, viele Webentwickler gestalten die Seiten so, dass sie auf mobilen Geräten am optimalsten dargestellt werden. Der Touchscreen zieht auch auf Desktop-PCs ein, moderne Oberflächen wie Windows 8 nutzen App-ähnliche Icons. HTML 5 nutzen Webentwickler schon länger, damit werden die aktuellen Trends allerdings unterstützt. Dass die Usability von Webseiten nicht mehr nur eine angenehmen Zugabe, sondern unabdingbare Notwendigkeit geworden ist, haben Webentwickler in den letzten drei Jahren absolut verinnerlicht.

Inhalte bei der Weiterbildung von Webentwicklern

Wer an einer Fernakademie einen Weiterbildungskurs als Webentwickler bucht, sollte als Voraussetzung die gängigen Betriebssysteme wie Windows, am besten auch Linux, Mac OS und Unix beherrschen. Zum Kurs wird in der Regel kostenlose Software für Flash, Photoshop und Adobe Dreamweaver geliefert, zu den Inhalten gehören die Entwicklung von Webseiten über CSS und Media Queries (eine Voraussetzung für Responsive Webdesign), verschiedene CMS als Open Sources, darunter auch WordPress und die Pluginentwicklung für WordPress, die Entwicklung beziehungsweise das Kennenlernen von Servertechnologien sowie Design im weitesten Sinne, Ergonomie und Marketing. Regelmäßig setzen Webentwickler während der Weiterbildung einige Projekte praktisch um, nachdem sie sich mit allen Fragen der Planung von Webseiten beschäftigt haben. Hierzu gehören Inhalte, Navigationsstruktur, das Ziel der Seite, die Einbindung von Multimediainhalten und CMS. Zentrales Instrument für das Layout von Webseiten kann die Adobe Creative Suite sein, Flash-Animationen und Photoshop gehören ebenfalls selbstverständlich dazu.