Es gibt in Deutschland zahlreiche unterschiedliche Bildungsträger, die sich um die staatliche und private Bildung kümmern. Dabei spielt es keine Rolle, ob es dabei um eine berufliche oder um eine schulische Weiterbildung handelt.

Die Bildungsträger sorgen dafür, dass es stets Weiterbildungsangebote gibt und somit die Vermittlung von Wissen jederzeit möglich ist.
In Deutschland können Bildungsträger unterschiedliche Institutionen gründen, zum Beispiel einen Verein, eine GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung), eine Genossenschaft oder anderes. Auch Stiftungen sind hier denkbar, diese finanzieren dann sogar die Aus- und Weiterbildung.
Es gibt private und staatliche Bildungsträger. Die staatlichen Träger finanzieren dabei am ehesten Erstausbildungen wie etwa die Berufsausbildung, den Besuch an staatlichen Akademien, Hochschulen und Fachhochschulen. Bei privaten Trägern sind Erstausbildungen und Umschulungen sind eine Sonderform der Weiterbildung, sie werden meist von Trägern der Sozialversicherung wie zum Beispiel der Agentur für Arbeit oder Rentenversicherungsträger.

Berufliche, private und staatliche Weiterbildungen kann man an Volkshochschulen machen, die auch Bildungsträger in Deutschland sind. Fast jede Stadt hat eine Volkshochschule, auf der verschiedene Weiterbildungen angeboten werden.
Ansonsten gibt es verschiedene Bildungsträger, die sich bestimmte Themenbereiche der Weiterbildung zur Aufgabe gemacht haben. Dazu gehören zum Beispiel Sprachkurse für Ausländer oder besondere schulische Angebote.
In Deutschland sind zum Beispiel die TÜV Akademien wichtige Bildungsträger. Auch viele Hochschulen wie zum Beispiel die Hochschule Niederrhein, die Hochschule oder die Fachhochschule Gießen-Friedberg. Zurzeit größter Bildungsträger in Deutschland ist die DEKRA Akademie mit etwa 250 Lehrgangsorten. Ebenfalls zu den größten Trägern gehören die Euro-Schulen-Organisation und die IHK.
Egal, bei welchem Bildungsträger man sich für eine Weiterbildung bewirbt, man sollte sich vorher gut über die Vor- und Nachteile der einzelnen Institutionen informieren. Bei einigen Weiterbildungen muss man privat etwas dazu zahlen, andere sind kostenlos. Vor allem staatliche Aus- und Weiterbildungen sind in der Regel kostenfrei oder zumindest sehr günstig. Ansonsten sind Stiftungen immer ein guter Anlaufpunkt, wenn man sich selbst keine Weiterbildung leisten kann. Grundsätzlich kann man meist gut mit dem eigenen Arbeitgeber sprechen, wenn es um eine beruflich relevante Weiterbildung geht.