Der Bereich der Ernährungslehre gestaltet sich vor allem im medizinischen Sinne als äußerst komplex. Somit ist der Beruf des Ernährungsberaters äußerst velseitig. Daher ist eine ausreichende Qualifikation von wesentlicher Bedeutung. In der Regel wird sie jedoch nur durch ein Studium an einer Fachhochschule oder an einer Universität erlangt, wofür ein Abitur oder Fachabitur nötig ist.

Ein Studium der Ökotrophologie stellt dabei den regulären Weg dar, um eine spätere Tätigkeit als Ernährungsberater aufnehmen zu können. Während des Studiums werden grundlegende Kenntnisse aus den Bereichen der Hauswirtschaft sowie der Ernährung vermittelt. So befassen sich Ökotrophologen während ihres Studiums mit sämtlichen Vorgängen in Bezug auf die Aufnahme sowie die Verdauung von Nahrung bei Lebewesen.

Die Analyse des Stoffwechsels beispielsweise ermöglicht es einem Ernährungsberater darüber hinaus, das Thema Nahrung ganzheitlich zu erfassen. Nicht selten finden Studenten der Ökotrophologie bei ihrem Einstieg in das berufliche Leben ein breites Einsatzspektrum vor. Während naturwissenschaftliche Fächer wie beispielsweise Chemie und Biologie den Einsatz in chemischen Laboratorien ermöglichen, vermitteln vor allem Fächer wie die Lehre der Volkswirtschaft und der Mathematik grundlegende Kenntnisse in Bezug auf die Leitung von Großküchen oder Mensen.

Ernährungsberater sind jedoch auch in der Wirtschaft gefragter denn je. So trägt ein Ernährungsberater im Wesentlichen bei der Produktentwicklung zur Gesundheitsförderung bei und stellt somit gleichzeitig die Qualität der Produkte sicher. Im Bereich der Medizin arbeiten Ernährungsberater vor allem mit behandelnden Ärzten sowie Psychologen zusammen. Mittels ihrer Tätigkeit können sie im Bereich der Gesundheitsprävention durch die Umstellung der Ernährung zu einem gesünderen Lebensstil beitragen. Weist der Patient jedoch bereits eine krankhafte Essstörung auf, bringt ein Ernährungsberater sein Wissen aktiv in die Behandlung mit ein.